FDP Bamberg: 55.000 Euro für Kirchenaufsicht „Geldverschwendung“

02. März 2026 , 11:05 Uhr

Der Bamberger FDP-Oberbürgermeisterkandidat Ralf Stöcklein kritisiert die jährlichen Ausgaben von 55.000 Euro für Aufsichten in der kleinen Kirche St. Elisabeth im Sand als „völlig unverständlich“ und „reine Geldverschwendung“. Wie die Partei mitteilt könnten Alarmanlagen den Schutz der wenigen Kunstwerke gewährleisten, eine teure Aufsicht sei nicht nötig. Stöcklein will die Mittel umverteilen und künftig die freie Kulturszene in Bamberg, etwa das Theater im Gärtnerviertel (TiG), stärker fördern. Es gebe so viele wichtige Projekte, die jedes Jahr wegen fehlender Gelder hinten runterfallen. Da müsse die Stadt Prioritäten setzen“, so der FDP-Kandidat. Er kritisiert insbesondere die bisherige Politik unter Rot-Grün: „Solche Ausgaben für die Wünsche Einzelner statt für das Gemeinwohl sind nicht zu rechtfertigen.“

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