Trotz der Krise suchen Unternehmen in Oberfranken weiter händeringend nach Arbeits- und Fachkräften. Darauf weist die IHK für Oberfranken hin. Besonders belastend: hoher Krankenstand, steigende Lohnkosten und wachsende Teilzeitquote. Seit 2019 habe Oberfranken über 15.000 Industriearbeitsplätze verloren, knapp 3.800 allein von 2024 auf 2025 – ein Alarmsignal, so die IHK. Deutschland liegt bei Krankheitstagen international weit vorne – 2022 waren es im Schnitt 24,9 Tage pro Arbeitnehmer. Die IHK fordert deshalb Maßnahmen wie weniger Fehlzeiten, bessere Anreize für Vollzeit und mehr Flexibilität bei Teilzeitregelungen. Ziel: die Wettbewerbsfähigkeit der Region sichern.