Die so genannte ewige Anbetung rund um den Jahreswechsel in vier Orten um und in Pottenstein wird immer mehr zum Besuchermagneten.
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts werden auf den Felsen rund um die Orte Bergfeuer angezündet. Wenn sich die Prozessionen dann abends durch die Orte bewegen, leuchten die Feuer an den Felswänden. Den Reigen der Prozessionen hat auch heuer am 20. Dezember Oberailsfeld im Ahorntal eröffnet. An Silvester folgte Nankendorf bei Waischenfeld, am 3. Januar gab es die Prozession in Obertrubach, im Landkreis Forchheim. Morgen (06.01.) findet zum Abschluss der so genannten ewigen Anbetung die Prozession in Pottenstein statt. Pottenstein wird ab 15 Uhr für den Verkehr gesperrt.
Die Feuer und die Prozessionen sind bis heute vor allem ein katholisches Fest. Sie gehen auf das 18. Jahrhundert zurück, als der Bamberger Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim (1757-1779) Gebetstage für seine Gemeinden einführte. Jede Pfarrei hat auch heute noch ihren festen Tag, an dem dieses Fest begangen wird. Seit Jahren kommen immer mehr Besucher, um die beeindruckenden Feuer und Lichterprozessionen mitzuerleben.