Erneute Diskussion um das Güterbahnhofsgebäude: Stadt Kulmbach äußert sich auf Landesverein für Heimatpflege

26. November 2025 , 15:40 Uhr

Mit dem Aus der Kulmbacher Tangente sind die Diskussionen um den Abriss des Güterbahnhofsgebäudes wieder hochgekocht. Die Stadt Kulmbach nimmt Stellung zu den Aussagen des Landesvereins für Heimatpflege und stellt klar: der Rückbau des Gebäudes sei weder voreilig noch unnötig, sondern aus mehreren sachlichen Gründen dringend erforderlich gewesen.

Demnach sei der Güterbahnhof stark geschädigt und schadstoffbelastet gewesen und für die Entwicklung des Campus-Areals unabhängig von Straßenbaufragen nicht integrierbar gewesen, heißt es. Diese Bewertung sei in enger Abstimmung mit Fachplanern und Gutachtern getroffen worden. Hinzu kommt: die Universität Bayreuth brauche zusammenhängende Flächen zur Planung des Campus. Und gemeinsamer Wunsch von Stadt und Uni sei es, einen durchgängigen Fuß- und Radweg als Verbindung zur Innenstadt und weiter ins Industriegebiet über das Gelände zu führen. Und der Campus soll langfristig wachsen. Das massive Güterbahnhofsgebäude hätte diese Planungen erschwert. Zudem sei für das Campus-Gelände eine Stichstraße vorgesehen, die dem ersten Abschnitt der geplanten Tangente entspricht. Diese Erschließungsstraße verläuft genau über das frühere Areal des Güterbahnhofs.

Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege hatte die Stadt zuletzt wegen des Abrisses des Güterbahnhofsgebäudes stark kritisiert und es als „Kulmbacher Denkmal-Debakel“ bezeichnet.

Das könnte Dich auch interessieren

05.03.2026 Mehr Mitbestimmung im Job: Betriebsratswahlen in der Lebensmittelindustrie laufen In drei Tagen ist Kommunalwahl – und noch bis zum 31. Mai können Beschäftigte in der Lebensmittelindustrie und in der Gastronomie bundesweit ihre Betriebsräte neu wählen. Darauf macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten aufmerksam. In Kulmbach, Kronach und Lichtenfels sind laut NGG rund 93.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in knapp 3.200 Betrieben wahlberechtigt. Die Gewerkschaft betont: Mit Betriebsrat 05.03.2026 Abfallgebührenbescheide für Landkreis Bamberg werden verschickt Mehr als 43.500 Grundstückseigentümer im Landkreis Bamberg bekommen in den nächsten Tagen ihren Abfallgebührenbescheid. Abgerechnet werden die Restmüll-Leerungen aus 2025 – gleichzeitig wird die Vorauszahlung für 2026 festgesetzt. Mindestens 18 Leerungen pro Jahr sind vorgesehen, so das Landratsamt Bamberg. Die Abschläge werden auf Basis von 24 Leerungen berechnet – wer mehr nutzt, zahlt nach, wer 05.03.2026 Musikpavillon im Luisenhain erhält 337.000 Euro Förderung Gute Nachrichten für Bamberg: Der Musikpavillon im Luisenhain erhält rund 337.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes. So der Beschluss des Haushaltsausschusses des Bundestags. Wie der SPD Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz mitteilt, soll mit dem Geld soll die historische Musikmuschel im Hain erhalten und aufgewertet werden. Sie wurde 1914 errichtet und ist seit Generationen ein beliebter 05.03.2026 Einfachere Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung: Oberfranken ist jetzt dabei Sechs große Sozialträger aus drei Bundesländern wollen die Hilfe für Menschen mit Behinderung künftig stärker digital organisieren. Die Bezirke Oberfranken, Oberbayern und Schwaben haben sich deshalb einer länderübergreifenden Kooperation angeschlossen, der Landeswohlfahrtsverband Hessen, die Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe gehören bereits dazu. Gemeinsam entwickeln sie das digitale Fachverfahren „ANLEI“ weiter, ein spezifische System zur Bearbeitung der