Vor dem Landgericht Bamberg hat heute ein Prozess um mutmaßlichen Cyber-Betrug in Millionenhöhe begonnen. Angeklagt ist eine 40-jährige israelische Staatsangehörige. Sie soll Teil einer internationalen Tätergruppe gewesen sein, die über sogenannte Trading-Plattformen Anleger aus dem deutschsprachigen Raum getäuscht hat. Die Masche: Über Callcenter – zunächst in Israel, später in Bulgarien – wurden den Opfern hohe Gewinne durch Online-Investments versprochen. Die Angeklagte soll dabei eine zentrale Rolle gespielt haben – unter anderem im Bereich der Zahlungsabwicklung und Geldwäsche. Laut Anklage geht es um einen Schaden von rund 17 Millionen Euro.