Kurz vor der Kommunalwahl am Sonntag informiert die Stadt Kulmbach nochmal darüber, dass es in einigen Kulmbacher Ortsteilen weniger Wahllokale geben wird.
Hintergrund ist, dass immer mehr Menschen per Brief wählen – dieser Trend zeigt sich schon länger. Einige Urnenstimmbezirke mussten zusammengelegt, beziehungsweise reduziert werden, heißt es. Der Kulmbacher Stadtrat wurde darüber im Mai letztes Jahr informiert. Mit diesem notwendigen Schritt könne der Grundsatz der geheimen Wahlabgabe sichergestellt werden, heißt es weiter. Welche Stimmbezirke betroffen sind, steht nochmal auf der RP-Website. In der Stadt Kulmbach sind somit am Wahlsonntag 16 Urnen- 25 Briefwahlstimmbezirke eingerichtet.
Konkret betrifft die Zusammenlegung der Stimmbezirke folgende Standorte: Herlas und Leuchau (etwa 1540 Wahlberechtigte) wer-den zu einem Stimmbezirk in der Herlas zusammengefasst. Auch Katschenreuth und Melkendorf (ca. 1600 Wahlberechtigte) werden zum Stimmbezirk Katschenreuth zusammengelegt. In Burghaig wird es am Sonntag nur noch einen Stimmbezirk für 1600 Wahlbe-rechtigte geben, da Seidenhof wegfällt. In Petzmannsberg werden für 1430 Wahlberechtigte nicht mehr zwei sondern nur noch ein Urnenstimmbezirk geöffnet sein. Das gleiche Prinzip gilt für den Bezirk Realschule, er wird von zwei auf einen Stimmbezirk reduziert (1630 Wahlberechtigte). Im Bereich Max-Hundt-Schule (2350 Wahlberechtigte) werden aus drei aktuell zwei Stimmbezirke. Aus drei Stimmbezirken in Ziegelhütten und Höferänger werden für 2800 Wahlberechtigte zwei Bezirke (Ziegelhütten und Höferänger). Im Bereich Stadtwerke werden aus drei zwei Stimmbezirke (2250 Wahlberechtigte).