Die geplanten Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung bei Energie- und Spritpreisen reichen nach Ansicht des oberfränkischen Landtagsabgeordneten Rainer Ludwig nicht aus. Der Politiker der Freien Wähler spricht von „zu wenig, zu spät und zu langsam“.
Ludwig fordert unter anderem eine stärkere Senkung von Steuern und Abgaben auf Kraftstoffe. Ziel müsse es sein, den Spritpreis dauerhaft unter zwei Euro pro Liter zu bringen – besonders im ländlichen Raum seien viele Menschen auf das Auto angewiesen.
Auch die diskutierte 1.000-Euro-Prämie durch Arbeitgeber sieht Ludwig kritisch. Diese wälze die Verantwortung auf die Unternehmen ab und sei für viele Betriebe nicht finanzierbar. Stattdessen fordert er langfristige und verlässliche Entlastungen für Bürger und Wirtschaft.