Vor knapp zwei Wochen (21.6.) ist ein Flamingo aus dem Tierpark Röhrensee in Bayreuth ausgebrochen. Die Tierrechtsorganisation PETA hat jetzt angekündigt, Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Bayreuth gegen die Verantwortlichen stellen zu wollen.
Hintergrund: Nachdem der Flamingo wieder eingefangen war, hätten die Verantwortlichen die Flügel des Tieres gestutzt. Auch weitere Flamingos sollen auf diese Weise flugunfähig gemacht worden sein, heißt es von PETA. Diese Maßnahme verstoße gegen das Tierschutzgesetz, argumentieren die Tierschützer. Sie fordern, das Flugunfähigmachen von Vögeln ausnahmslos zu verbieten. Beim sogenannten Flügelstutzen würden die Schwungfedern des Tieres nach einiger Zeit wieder nachwachsen. Dafür müssten die Tiere immer wieder eingefangen werden, was erheblichen Stress verursache. Der Flamingo ist am Sonntag vor einer Woche morgens ausgebrochen und hat im Bereich der Universitätsstraße kurzzeitig für Verkehrsbehinderungen gesorgt.
mz