Wohin mit dem radioaktiven Abfall? Die Suche nach einem Standort für ein atomares Endlager in Deutschland wird konkreter. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung – kurz BGE – hat nun angekündigt, den aktuellen Arbeitsstand am 27. Oktober präsentieren zu wollen. Das RadioEINS-Land ist zum Großteil schon als „ungeeignet“ eingestuft. Bisher waren die Untersuchungen aber noch nicht für ganz Oberfranken abgeschlossen. Das soll sich nun ändern. Ab Ende Oktober soll auf der Deutschlandkarte klar erkennbar sein, welche Gebiete weiter geprüft werden bzw. welche noch im Rennen sind. Begleitend dazu wird es mehrere Info- und Dialogangebote für Bürger und Kommunen geben. Ende des kommenden Jahres werden dann konkrete Standortregionen vorgeschlagen.