Seit Jahren sucht die Bundesrepublik ein Endlager für hochradioaktive Abfälle, seit heute steht fest, nicht in Oberfranken. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung hat heute den neuen Arbeitsstand für die Suche veröffentlicht. Die interaktive im online aufrufbaren Navigator zeigt, welche Gebiete nach den bisherigen geologischen Prüfungen weiterhin betrachtet werden. Oberfranken ist nun vollständig untersucht worden und wird nicht mehr in Betracht gezogen. Geologische Gründe sprechen gegen eine Eignung. In ganz Deutschland muss ein Standort gesucht werden, der für mindestens eine Million Jahre hochradioaktive Abfälle mit der bestmöglichen Sicherheit gelagert werden können. Für Andreas Peterek, Leiter der Regionalen Koordinierungsstelle Oberfranken, kommt die Entscheidung nicht überraschend. Gerade im östlichen Teil der Region spielen die geologischen Besonderheiten im Umfeld des Egergrabens eine wichtige Rolle, heißt es in einer Mitteilung.
stk