Den Selber Wölfen fehlt nur noch ein Sieg für den Einzug ins Playoff-Viertelfinale der Eishockey-Oberliga. Heute steht Spiel 3 der Best-of-Five-Serie gegen die Saale Bulls Halle an. Ein Selbstläufer wird das Spiel aber nicht, sagt Wölfe-Topscorer Chris Schutz, der im Spiel am Dienstag mit seinem Tor in der Verlängerung für die Entscheidung sorgte:
Der dritte ist immer der Schwierigste. Ehrlicherweise waren die letzten beiden Spiele ziemlich gleich und super eng. Das erwarte ich auch am Freitag. Sie versuchen, hart zu spielen und unter die Haut zu gehen. Die haben viele Schauspieler im Team, wie man es vom Fußball kennt. Wir müssen einfach einen kühlen Kopf bewahren und hart arbeiten – der Rest ergibt sich dann von selbst.
Auch Verteidiger Moritz Raab warnt davor, die Saale Bulls Halle zu unterschätzen:
Wir gehen da auch gar nicht rein mit dem Ding, wir gewinnen das auf jeden Fall, sondern wir gehen da rein und sagen, wir spielen unser Spiel – und dann wird das alles. In den Playoffs ist ein Team niemals tot und vor allem heißt es immer, dass das letzte Spiel das Schwierigste ist. Daran glauben wir auch. Das heißt: am Freitag hoffe ich, dass so viele Fans wie möglich in die Halle kommen und uns unterstützen. Wir müssen einfach noch einmal alles reinhängen, was wir haben und können.
Bis auf die Langzeitverletzten Doronin und Körber sind alle am Start – nur hinter dem Einsatz von Weiß steht noch ein Fragezeichen. Erstes Bully in der Netzsch-Arena ist um 20 Uhr. Verlieren die Wölfe, kommt es am Sonntag in Halle zu einem vierten Spiel.