Die Selber Wölfe haben es im Playoff-Viertelfinale der Eishockey-Oberliga versäumt, nachzulegen. Nach dem 2:0-Auftaktsieg gegen die Hannover Scorpions, gab es gestern gegen den Meister der Oberliga Nord eine deutliche 1:5-Heimniederlage. Das Tor für die Wölfe erzielte vor rund 2.800 Zuschauern Tom Pauker. In einer sehr intensiven Partie gab es 125 Strafminuten. Stürmer Lukas Valasek:
Das ist halt Playoff-Eishockey – da sind immer Emotionen. Ich denke jetzt nicht unbedingt, dass sie die bessere Mannschaft waren. Waren vielleicht ein bisschen cleverer mit den Strafen. Das ist einfach, was sie wollen. Die wollen provozieren, die wollen, dass wir die Strafen rausziehen. Das ist heute mal passiert – wir stellen uns dann am Dienstag ein bisschen anders ein.
Auch Headcoach Josef Huber sieht die Niederlage relativ gelassen:
Der Start war in Ordnung, aber wir haben aus unseren Chancen dieses mal zu wenig Kapital geschlagen und anschließend sind wir von dem weg gekommen, was uns in Hannover stark gemacht hat. Wir haben nicht mehr so smart agiert und auch im Forecheck waren wir dieses mal zu verhalten und haben uns dann zu sehr auf ihr Spiel eingelassen. Das sind Playoffs – am Dienstag geht ein Spiel wieder bei 0:0 los.
In der Best-of-Seven-Serie steht es nun 1:1 – zum Weiterkommen braucht man vier Siege. Spiel 3 ist morgen in Mellendorf. Klöpper und Schutz sind dann gesperrt – Gelke und Raab fallen wahrscheinlich verletzt aus. Radio Euroherz berichtet live in der „Eiszeit“.