Im Playoff-Viertelfinale der Eishockey-Oberliga sind die Selber Wölfe am Abend wieder auswärts gefordert. In Spiel 3 geht es bei den Hannover Scorpions um die Führung in der Best-of-Seven-Serie. Die Vorzeichen für einen zweiten Auswärtssieg der Wölfe sind aber alles andere als gut: Klöpper und Schutz sind gesperrt – Gelke und Raab fallen voraussichtlich verletzt aus. Stürmer Lukas Valasek:
Wir lassen die Köpfe nicht hängen. Wir haben schon die Tiefe im Kader. Auch die jungen Spieler bei uns, die werden bestimmt jetzt ihre Chance bekommen, um sich zu beweisen. Sehr wahrscheinlich werden mehrere Sachen wie die Taktik umgestellt, sehr wahrscheinlich auch die Reihen, aber das macht der Josef schon.
Wichtig wird sein, nicht auf die Provokationen der Scorpions einzugehen und nicht so viele Strafzeiten wie zuletzt zu ziehen.
Auch der Sportliche Leiter der Wölfe, Frank Hördler, sagt: Die Selber gehen nicht chancenlos ins Spiel gegen den Meister der Oberliga Nord:
Wir müssen uns zusammensetzen mit den Coaches, wir müssen analysieren, wir müssen Video machen, wir müssen einen Plan schmieden, wie wir gegen denen ihr Spiel angehen. Nichtsdestotrotz dürfen wir nicht vergessen, dass wir eine gute Mannschaft sind und eine Tiefe haben, die auch ersetzt werden kann – also wir haben noch Leute in petto, die zurückkommen und dann machen wir uns an einen Plan für das kommende Spiel.
Spielbeginn in der ARS-Arena in Mellendorf ist um 20 Uhr – Radio Euroherz berichtet live in der „Eiszeit“.