Die Insolvenz der Heilbronner Falken erschüttert die Eishockey-Oberliga Süd mitten in der heißen Saisonphase. Gestern Nachmittag hatte das Amtsgericht Heilbronn den Insolvenzantrag der Heilbronner Falken GmbH & Co. KG veröffentlicht. Für den Klub gibt es nun zwei mögliche Wege: im günstigeren Fall gelingt eine Planinsolvenz. Dann könnten die Falken die Hauptrunde noch zu Ende spielen, wären aber von den Playoffs ausgeschlossen. Scheitert eine Einigung mit den Gläubigern, droht die Regelinsolvenz – mit sofortigem Ausschluss aus dem Spielbetrieb und dem Abstieg. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Bayreuther Rechtsanwalt Peter Roeger bestellt. Die finanzielle Kontrolle liegt damit nicht mehr beim Klub. Ursache der Insolvenz sollen finanzielle Altlasten aus den vergangenen Jahren darstellen. Ob die am Wochenende anstehenden Spiele gegen Peiting und Stuttgart stattfinden, ist derzeit offen – der Deutsche Eishockey Bund hat bislang nur geschrieben, mit den Verantwortlichen in Kontakt zu stehen. Am 15. Februar würde Heilbronn bei den Selber Wölfen spielen.