Durch Schuh- und Blutspuren im Schnee ist in Bamberg ein Einbruch aufgeklärt worden. Am vergangenen Freitag (9.1.) wurden die Bewohner eines Einfamilienhauses in der St.-Getreu-Straße durch einen lauten Knall geweckt. Das teilen Polizei und Staatsanwaltschaft jetzt mit. Am Tatort angekommen, entdeckten die Beamten Spuren, die in ein nahegelegenes Waldgebiet führten. Dort konnte wenig später ein 31-jähriger festgenommen werden. Offenbar hatte er sich beim Einbruchsversuch an den Händen verletzt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde noch am selben Tag Haftbefehl gegen den Mann erlassen. Die Kripo Bamberg ermittelt.
Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Bamberg
Schuhspuren führen zu Einbrecher
BAMBERG. Am Freitagmorgen (09.01.2026) führten Schuh- und Blutspuren im Schnee zu einem 31-Jährigen, der zuvor versucht haben soll, in ein Haus einzubrechen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg erließ ein Ermittlungsrichter am Nachmittag desselben Tages Haftbefehl.
Gegen 5.15 Uhr wurden die Bewohner eines Einfamilienhauses in der St.-Getreu-Straße im Bamberger Berggebiet durch einen lauten Knall geweckt. Am Notruf erklärte die Mitteilerin, dass jemand gerade die Fensterscheibe neben der Haustür eingeschlagen habe.
Mehrere Polizeistreifen eilten daraufhin zum Tatort und fahndeten nach dem mutmaßlichen Einbrecher. Im Schnee entdeckten die Beamten Fuß- und Blutspuren, die in ein angrenzendes Waldgebiet führten. Gegen 9 Uhr konnten Polizisten einen 31-jährigen russischen Staatsangehörigen im Waldgebiet zwischen Gaustadt und Wildensorg festnehmen. Der Mann hatte sich vermutlich bei dem Einbruchversuch an den Händen verletzt und Blut verloren. Bei der Fahndung waren auch zwei Polizeihundeführer im Einsatz.
Die Kriminalpolizei Bamberg übernahm die Ermittlungen wegen des versuchten Einbruchsdiebstahls. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg erließ ein Richter am Freitagnachmittag Haftbefehl u.a. wegen versuchtem schweren Wohnungseinbruchdiebstahl gegen den Mann.