Maulwürfe fühlen sich besonders dort wohl, wo es viel Nahrung gibt und sich der Boden leicht graben lässt. Gärten sind also der perfekte Lebensraum. Abgesehen von den Hügeln, die sie graben, sind Maulwürfe ein positives Zeichen für einen gut durchlüfteten und tiefgründigen Boden. Daneben sind Maulwürfe auch Insektenfresser. Sie fressen die Tiere auf, die die Pflanzen im Garten eigentlich schädigen würden. Bleibt der Maulwurf dann sein Leben lang im Garten? Robert Pfeifer, Leiter vom Stadtgartenamt:
Der bleibt in der Regel schon, aber was man sagen kann, Maulwürfe sind ja ausgesprochene Einzelgänger. Also wenn da ein Maulwurf oder vielleicht mal zwei da sind, werden es mit Sicherheit nicht viel mehr.
Um sie „nett“ zu vertreiben, kann man etwas übel riechendes, wie Knoblauchbrühe auf die Erdhaufen gießen. Die Maulwürfe zu fangen oder zu töten ist aber verboten. Denn sie sind in Deutschland nach dem Bundesnaturschutzgesetz eine besonders geschützte Art. Verstöße können mit hohen Bußgeldern bis zu 50.000 € bestraft werden.
me