Ein Ehepaar hat bei einem Waldspaziergang im Landkreis Bamberg rund 3,5 Tonnen gestohlene Kupferkabel gefunden

03. Juni 2024 , 17:08 Uhr

Wie die Polizei aktuell mitteilt, nahmen die Beamten nach der Entdeckung am Sonntag bei Scheßlitz zwei Tatverdächtige im Alter von 22 und 38 Jahren vorläufig fest. Die beiden Männer seien zu Fuß zum Fundort gekommen, während die Streifenbeamten den Ort gerade besichtigten.

Nachdem Bauarbeiter heute Morgen einen Diebstahl gemeldet hatten, konnte die Polizei die gefundenen Kabel auch zuordnen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Kupferkabel am Wochenende von einer Baustelle auf der nahegelegenen A 70 gestohlen wurden. Gegen die tatverdächtigen Männer wird nun wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls ermittelt.

 

 

Hier der Polizeibericht:

 

Wertvolles Kupferkabel gestohlen – Tatverdächtige gefasst

 

A70 / SCHEßLITZ, LKR. BAMBERG. Am vergangenen Wochenende stahlen Unbekannte eine große Menge Kupferkabel von einer Autobahnbaustelle bei Scheßlitz. Die Beamten der Polizeiinspektion Bamberg-Land konnten noch am Sonntagmorgen zwei Tatverdächtige festnehmen.

 

Aufmerksame Spaziergänger fanden am Sonntagvormittag eine Menge von mehreren Hundert Metern Erdkupferkabel in einem Waldstück bei Scheßlitz. Für das Ehepaar war offensichtlich, es musste sich um Diebesgut handeln und sie riefen die Polizei. Unbekannte hatten rund 3,5 Tonnen Erdkupferkabel im Gesamtwert eines mittleren fünfstelligen Eurobetrages im Würgauer Herrenholz, einem Wald zwischen Würgau und Demmelsdorf, abgelegt. Als die Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Bamberg-Land noch mit der Tatortbesichtigung beschäftigt war, kamen zu Fuß zwei rumänische Staatsangehörige an den Fundort. Offensichtlich handelte es sich bei den beiden nicht um Spaziergänger. Vielmehr standen diese in dringendem Tatverdacht, mit dem Kupferdiebstahl in Verbindung zu stehen. Die Männer im Alter von 22 und 38 Jahren wurden vorläufig festgenommen.

 

Da die beiden Tatverdächtigen im unterfränkischen Landkreis Haßberge einen festen Wohnsitz im deutschen Inland vorweisen konnten, war eine richterliche Vorführung zur Klärung der Haftfrage entbehrlich.

 

Inzwischen konnte das gestohlene Kabel seinem Eigentümer zugeordnet werden. Bauarbeiter hatten den Diebstahl am Montagmorgen auf der Brückenbaustelle an der nahen gelegenen Autobahn A70, Anschlussstelle Scheßlitz, festgestellt und sich an die Polizei gewandt.

 

Die beiden Rumänen müssen sich demnächst wegen des Verdachts des Kupferdiebstahls im besonders schweren Fall strafrechtlich verantworten.

 

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