Mit dem Traum vom eigenen Haus wird es in Bayreuth offenbar immer schwieriger. Im letzten Jahr sind in der Stadt nur sechs Wohnungen in neuen Ein- und Zweifamilienhäusern entstanden. Zum Vergleich: Zwischen 2020 und 2022 waren es im Schnitt noch 38 pro Jahr. Das zeigt eine Untersuchung des Pestel-Instituts im Auftrag der Schwäbisch Hall-Stiftung. Die Forscher schätzen, dass der Einbruch beim Eigenheimbau die regionale Wirtschaft allein im vergangenen Jahr rund 21,7 Millionen Euro Umsatz gekostet hat – etwa bei Bauunternehmen, Handwerkern und Planern.
Das Institut fordert deshalb wieder mehr staatliche Förderung, damit sich auch Haushalte mit mittlerem Einkommen Wohneigentum leisten können.
mso