Angesichts der drastisch steigenden Unfallzahlen mit E-Scootern reagieren Polizei und Verkehrsbehörden bundesweit mit einem Mix aus Prävention, verschärften Gesetzen und gezielten Schwerpunktkontrollen.
Auch in Bayreuth nehmen Beschwerden über rücksichtslose E-Scooter-Fahrer zu. Laut Nordbayerischer Kurier hat die Polizei in den vergangenen zwölf Monaten in der Stadt knapp 100 Verstöße rund um E-Scooter festgestellt. Sie will deshalb Kontrollen verstärken und konsequent durchgreifen.
Erst vorige Woche hat ein 14-Jähriger auf der Flucht vor einer Kontrolle in Bayreuth einen Polizisten umgefahren und verletzt. Sein E-Scooter soll doppelt so schnell wie erlaubt gefahren sein. Gegen den Jugendlichen laufen jetzt mehrere Ermittlungen.
Dabei gibt’s für den E-Scooter wie für Autos und Lkw einen Bußgeldkatalog. Beim Frisieren zum Beispiel erlischt die Betriebserlaubnis und 70 Euro werden fällig, zu zweit auf dem E-Scooter kostet 30 Euro, auf dem Gehweg oder in der Fußgängerzone fahren 15 Euro und die rote Ampel überfahren 60 bis 180 Euro und einen Punkt in Flensburg, und auch wenn’s cool ist, freihändig fahren macht 10 Euro Bußgeld.