Wenn die Dunkelheit hereingebrochen ist, sind einst Nachtwächter auf Patrouille gegangen, um in Städten für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Dieses Brauchtum pflegt heute die Gilde der Nachtwächter, Türmer und Figuren, die sich an diesem Wochenende (16.-18.) in Plauen trifft. Dazu kommen 25 bis 30 Teilnehmer unter anderem aus Österreich, dem Spreewald, Limburg, Kronach, Leipzig und Eisenach in die Spitzenstadt. Bei verschiedenen Touren erkunden sie Plauen in vollem Gewand und mit typischen Requisiten. Dazu gehören Laterne, Horn und Hellebarde.
Los geht es heute mit einer Tour zu den „Wegen der Friedlichen Revolution“. Morgen um 9 Uhr 30 ist die offizielle Eröffnung auf dem Altmarkt. Dabei können Besucher auch Fotos mit der Gilde machen. Am Nachmittag geht es für die Teilnehmer ins Museum «Fabrik der Fäden» und eine Nachtwächterführung zu markanten Orten der Altstadt steht an. Zum Abschluss gibt es am Sonntag einen Gottesdienst in der St. Johanniskirche, bei dem die Mitglieder der Gilde im Kirchenraum ein Spalier für die Gottesdienstbesucher bilden.