In Zukunft müssen Radfahrerinnen und Radfahrer nicht mehr die B289 bei Burghaig queren. Heute (Mi) wurde offiziell der Radweg von Burghaig nach Kulmbach freigegeben. Der wurde in Folge eines tödlichen Unfalls auf der Bundesstraße vor drei Jahren gebaut. Allerdings gibt es bereits Kritik an der Maßnahme. Unter anderem an den Mauern zwischen Radweg und Straße. Sie seien zu hoch, weshalb man die Autos nicht kommen sehen würde. Uwe Zeuschel, Leiter des Staatlichen Bauamts Bayreuth dazu:
Also die Mauer, das sind sogenannten Betongleitwände, haben wir deshalb hingestellt, um wirklich eine klare Abtrennung zu machen und vor allem wegen der Sicherheit. Das heißt der Radfahrer ist sicher, wenn ein Fahrzeug abkäme. Diese Gleitwände halten die Fahrzeuge auf. Das ist das Erste und das Zweite ist: natürlich sind die hoch aber man kann schon drüber schauen.
Auch die Kritik, dass Rettungsfahrzeuge jetzt nicht mehr durchkommen würden, wenn es sich auf der Bundesstraße staut, weist Zeuschel zurück. Das Bauamt könne nicht sicherstellen, dass es in solchen Situationen auch immer genug Platz für die Einsatzkräfte gibt. Die Rettungsdienste müssten sich in so einem Fall beraten und gegebenenfalls ihre Routen anpassen.
Neben dem Geh- und Radweg wurde auch eine Querungshilfe auf der Bundesstraße gebaut, damit die Fußgänger zu der Bushaltestelle kommen. Die Maßnahme hat insgesamt rund 450.000 Euro gekostet. Es ist auch bereits in Planung, dass der Radweg bis Seidenhof weiter gebaut wird.