Ist er verhandlungsfähig oder nicht? Der im Diesel-Prozess angeklagte Firmenchef eines Mineralölunternehmens aus Schwarzenbach an der Saale. Die Ansichten dazu sind unterschiedlich. Ein vom Gericht eingesetzter forensischer Psychiater hatte vor einigen Wochen noch die Einschätzung, beim Angeklagten setze eine Demenz ein. Die Frankenpost berichtet, die Staatsanwaltschaft hat einen Ulmer Neurologen und Psychiater beauftragt. Er kommt zu dem Ergebnis, dass der Angeklagte eher unter einer mittelschweren Depression leide. Das könne zu Denkblockaden führen, aber er hält den Firmenchef für verhandlungsfähig. Damit könnte auch ein Urteil gegen ihn gesprochen werden. Die vorsitzende Richterin hat Verteidigung und Staatsanwaltschaft jetzt dazu aufgefordert, die Plädoyers für die nächste Sitzung vorzubereiten. Die ist am 2. September, da könnte dann schon ein Urteil fallen.
red