Kommende Woche geht es vor dem Landgericht Hof weiter für den Mineralölhändler aus Schwarzenbach an der Saale. Er muss sich wegen Steuerhehlerei im sogenannten Diesel-Skandal verantworten. Während die anderen Angeklagten bereits verurteilt sind, geht es beim Geschäftsführer seiner mittlerweile insolventen Firma um die Frage, ob er überhaupt verhandlungsfähig ist.
Unterdessen geht ein Prozess zum gleichen Thema in die finale Phase. Der Kopf der Steuerhinterzieher, die den unversteuerten und minderwertigen Kraftstoff unter anderem auch an den Händler aus Schwarzenbach verkauft haben sollen, muss sich dabei verantworten. Heute halten Staatsanwaltschaft und Verteidigung voraussichtlich ihre Plädoyers. Durch den Betrug ist insgesamt ein Steuerschaden von gut 44 Millionen Euro entstanden.