Die schnellsten Finanzämter: So lange müsst ihr in der Region auf den Steuerbescheid warten

13. Januar 2026 , 08:27 Uhr

Viele finden sie nervig, weil sie nochmal Rechnungen und Dokumente eines ganzen Jahres zusammensammeln, nachrechnen und das Amtsdeutsch übersetzen müssen: Die Steuererklärung. Pünktlich zum Fristende soll sie jedes Jahr beim zuständigen Finanzamt sein. Aber wie schnell sind die Finanzämter dann selbst mit dem fertigen Steuerbescheid? Das geht aus einer Erhebung des Onlineportals „Lohnsteuerkompakt“ hervor.

Demnach liegt das Finanzamt Plauen bundesweit ziemlich weit vorn in Sachen Schnelligkeit, mit Platz 33 und etwa 38,4 Tagen Bearbeitungszeit. In Sachsen macht das Platz 6 für das Plauener Finanzamt. Das Finanzamt Wunsiedel mit der Außenstelle Selb hat im vergangenen Jahr 42,5 Tage gebraucht, um eure Steuerangaben zu bearbeiten. Macht Platz 21 von 77 Finanzämtern in Bayern und die Verbesserung um einen Rang verglichen mit dem Vorjahr. Das Finanzamt Hof mit Außenstellen schafft eure Steuer in 48,8 Tagen (Rang 38 in Bayern) – eine deutliche Verbesserung zu 2024, wo es gut 62 Tage zur Bearbeitung gebraucht hat. Der deutschlandweite Schnitt lag im vergangenen Jahr bei über 50 Tagen Bearbeitungszeit – das Finanzamt Zwiesel in Bayern war das schnellste mit 28,4 Tagen.

Bundesweit schaffen es auch die Berliner Finanzämter sehr schnell – die internationale Stelle in der Hauptstadt braucht dagegen am Längsten. Die Autoren der Studie schreiben dazu: Die Dauer der Bearbeitungszeit gebe Hinweise darauf, wie gut die Digitalisierung und Automatisierung in den Ämtern fortgeschritten sei. Je besser das in einem Amt funktioniere, desto geringer sei der Routineaufwand. Schnellere Ämter hätten dadurch mehr Kapazitäten, um sich auf komplexere Fälle zu konzentrieren, heißt es in der Auswertung.

 

Das könnte Dich auch interessieren

13.01.2026 Blutkonserven knapp: nächste Blutspendetermine in der Region Das Deutsche Rote Kreuz schlägt Alarm: zum Jahresbeginn werden dringend Blutspenden gebraucht. Viele Spendentermine waren zuletzt wegen des Winterwetters abgesagt worden oder es sind einfach weniger Menschen gekommen als sonst. Bei einigen Blutgruppen reichen die Lagerbestände nur noch für wenige Tage, heißt es. Der nächste Blutspendetermin in Kulmbach ist kommenden Montag, den 19. Januar. Von 13.01.2026 Mehr als 130 Unfälle gestern in Oberfranken: jeder Dritte davon ein Glätteunfall Mehr als 130 Unfälle hat es gestern oberfrankenweit gegeben – jeder Dritte davon war ein Glätteunfall. Außergewöhnlich hoch sei dieser Wert laut Polizei aber nicht. Es hat vor allem zwei Unfallschwerpunkte gegeben. Auf der B173 bei Lichtenfels hat Blitzeis zu der Massenkarambolage mit 20 Fahrzeugen und 13 Verletzen geführt. Der Schaden wird auf mindestens 200.000 13.01.2026 IHK fordert Mut zu Veränderung Oberfranken braucht eine neue Agenda des Aufbruchs. Das sagte der IHK-Präsident Michael Waasner beim Neujahrsempfang der Kammer am Montagabend (12.1.) in Himmelkron. Ohne Mut zu Veränderungen blieben weder Wirtschaft noch die Gesellschaft zukunftsfähig. Es brauche Bürokratieabbau, beschleunigte Planungsverfahren und mehr Spielräume für die Unternehmen. Es sei an der Zeit, dass Politik, Wirtschaft und die Gesellschaft 13.01.2026 Glatte Straßen: 130 Unfälle in Oberfranken Wegen Eisregens und Straßenglätte hat es oberfrankenweit am Montagabend und in der Nacht (12.1.) mehr als 130 Unfälle gegeben – jeder Dritte war ein Glätteunfall. Außergewöhnlich hoch ist dieser Wert laut Polizei aber nicht. Auf der A9 im Raum Bayreuth hat es 20 mal gekracht. Fast 40 Fahrzeuge waren beteilit. Mehrere Personen wurden zum Teil