Dialog in Forchheim: Weltpolitik trifft Mittelstand

11. März 2026 , 14:09 Uhr

Welche Auswirkungen internationale Krisen auf Unternehmen in Oberfranken haben, ist am Montagabend beim Presse-Dialog „Weltpolitik trifft Mittelstand“ in der VR-Bank in Forchheim diskutiert worden. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sprachen darüber, wie Betriebe in der Region mit geopolitischen Spannungen und wirtschaftlichen Unsicherheiten umgehen können.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der VR Bank Bamberg-Forchheim, Alexander Brehm, betonte im Gespräch mit Radio Bamberg, dass Deutschland grundsätzlich eine starke wirtschaftliche Basis habe. Wichtig sei jetzt aber vor allem mehr Planungssicherheit für Unternehmen. Gleichzeitig müsse man die Zukunft im Blick behalten – etwa bei Themen wie Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz.

Auch die Politikwissenschaftlerin Gerlinde Groitl sieht große Herausforderungen. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie Unsicherheiten im transatlantischen Verhältnis hätten direkte Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. Für Unternehmen bedeute das vor allem eine neue Form der Ungewissheit, auf die sich viele erst noch einstellen müssten.

Mitdiskutiert haben außerdem Michael Waasner, Präsident der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth, Matthias Graßmann von der Handwerkskammer für Oberfranken sowie Unternehmer Markus Giegold. Ein zentrales Ergebnis der Diskussion: Die Wirtschaft wünscht sich von der Politik vor allem mehr Verlässlichkeit und bessere Rahmenbedingungen, damit Unternehmen auch in unsicheren Zeiten investieren und wachsen können.

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