Einst mit schweren Geschützen, Stacheldraht, Wachen und Selbstschussanlagen gesicherte Grenze zwischen Ost und West, zieht sich der Grenzstreifen heute wie ein grünes Band durch ganz Europa. Deshalb auch der geläufige Name „Grünes Band“. Als dessen Vater gilt Naturschützer und Geoökologe Kai Frobel. Auf seine Initiative haben sich 1989 Naturschützer aus der Bundesrepublik und der DDR zusammengesetzt und sich dafür eingesetzt, dass der Grenzstreifen zum Schutzgebiet wird. Damit ist das Grüne Band gleichsam Symbol für Naturschutz wie für die friedliche Vereinigung.
Am Abend spricht Frobel zum Thema „Das Grüne Band – Vom Todesstreifen zur Lebenslinie“ im Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth. Los geht’s um 19 Uhr – ihr könnt aber schon vorher die neue Dauerausstellung besuchen. Nach dem Vortrag könnt ihr mit Frobel ins Gespräch kommen. Der Eintritt ist frei – bitte meldet euch zur Planung vorher an.
Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Evangelischen Erwachsenenbildung, dem Bund Naturschutz und dem Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Aufgrund der begrenzten Anzahl der zur Verfügung stehenden Sitzplätze wird um Anmeldung per E-Mail an heidi.spruegel@elkb.de oder an info@museum-moedlareuth.de gebeten.