Für deutlich mehr Sicherheit im Einsatz! Die Freiwillige Feuerwehr Kulmbach hat ihre Atemschutztechnik auf das System Überdruck umgestellt, teilt die Stadt mit. Der Unterschied zum früheren Normaldrucksystem: in der Maske herrscht jetzt leichter dauerhafter Überdruck. Sollte eine Maske mal undicht sein, strömt Luft nach außen – Schadstoffe können nicht rein. Insgesamt wurden 32 Pressluftatmer mit Lungenautomat umgebaut und rund 100 Atemschutzmasken angepasst. Das zuständige Team der Feuerwehr hat das in viel Handarbeit selbst gemacht. So mussten keine teuren neuen Masken angeschafft werden, heißt es. Grundsätzlich überprüfen die Gerätewarte die Technik regelmäßig und passen Daten an. So sind alle Geräte jederzeit vollständig einsatzbereit, steht in der Mitteilung der Stadt.
Bildunterschrift:
Jeder Handgriff sitzt, gemeinsam rüsten die Atemschutzgerätewarte der Freiwilligen Feuerwehr Kulmbach im Beisein von Oberbürgermeister Ingo Lehmann (links) die Gerätschaften fachgerecht um. Am Ende werden rund 100 Atemschutzmasken und 32 Pressluftatmer auf das neue System Überdruck umgestellt. Diese Umrüstung ist von enormer Tragweite, sorgt sie doch für deutlich mehr Sicherheit bei den Kameradinnen und Kameraden im Einsatz. Akribisch hatte Stadtbrandinspektor und Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr, Heinrich Poperl (Zweiter von rechts), im Vorfeld die Umrüstung mit den Atemschutzgerätewarten geplant und entsprechend genau bauen Tim Bauer (rechts), Matthias Bär (Zweiter von links) und Markus Babo (Mitte) die Gerätschaften um.