Der Traum vom Eigenheim: Für viele junge Menschen im Raum Hof nicht erreichbar

25. Februar 2026 , 14:24 Uhr

Die Generation der 25- bis 40-Jährigen ist eine Verlierer-Generation, wenn es ums Eigenheim geht. Also die Generation, die gerade in der Familiengründung oder im Jobstart steckt und eigentlich für den Hauskauf prädestiniert wäre.
Das geht aus einer Regionalanalyse des Pestel-Instituts hervor, die auch die Zahlen fürs Hofer Land beleuchtet. Demnach betrifft das in Stadt und Landkreis Hof zusammengenommen 25.300 Menschen dieser Altersgruppe. Für sie wird es  – anders als bei den sogenannten Baby-Boomern – immer schwerer den Traum von der Eigentumswohnung oder dem eigenen Haus zu verwirklichen. Sie leben dauerhaft zur Miete und haben damit auch weniger Sicherheiten im Alter. Die Bundespolitik muss beim Thema Wohneigentum wieder mehr Unterstützung bieten, fordert der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel mit Blick auf die Analyse. Damit auch die jüngere Generation eine Chance aufs Eigenheim hat. Der Bundesverband appelliert an die Bundestagsabgeordneten aus der Region, sich dafür stark zu machen. Immerhin steht die Förderung von Wohneigentum im Koalitionsvertrag.

Bundesweit liegt die Wohneigentumsquote bei 43,5 Prozent – im Landkreis Hof ist sie mit 65,4 Prozent weit über dem Durchschnitt, in der Stadt Hof liegt sie mit 35,6 Prozent deutlich darunter.

Eine mögliche Alternative: In mehreren Gemeinden im Hofer Land plant BayernHeim jetzt über 230 neue Wohnungen, in denen künftig vorrangig junge Familien zur Miete wohnen können. Hier findet ihr die genauen Infos.

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