Auszeichnung für Denkmalschutz-Projekte in der Region: Der Bezirk Oberfranken hat seine Denkmalpreise 2025 verliehen. Auch in den Landkreisen Coburg, Kronach und Lichtenfels gab es Preisträger. Im Landkreis Coburg wurde ein ehemaliges Rittergut in Meeder ausgezeichnet, das nach jahrzehntelangem Leerstand aufwendig saniert wurde. Im Landkreis Kronach ging der Preis an ein früheres Gemeindehaus in Vogtendorf. Das Gebäude aus dem Jahr 1763 war stark beschädigt und wurde mit viel Eigenleistung und passenden, ökologischen Materialien restauriert. Im Landkreis Lichtenfels überzeugte die Sanierung eines Fachwerkhauses in Michelau. Der Bezirk würdigt damit das Engagement der Eigentümer, die historische Gebäude erhalten und mit neuem Leben füllen. Jeder Preisträger bekommt 5 000 Euro.
Landkreis Kronach: Vogtendorf 3a, 96317 Kronach
Maßnahmeträger: Tanja Sünkel und Peter Kuntner
Mit hoher Eigenleistung renovierten die Eigentümer das ehemalige Gemeindehaus von 1763, dessen Bausubstanz stark angegriffen war. Es wurden historisch passende und ökologische Baustoffe verwendet. Die Substanz wurde, wo immer möglich erhalten. Die Stadt Kronach hat weiterhin die Rechte für das Betreiben des Uhr- und Läutwerks, dessen Glocke regelmäßig schlägt.
Landkreis Lichtenfels: Andreas-Schmuck-Str. 13, 96247 Michelau i.OFr.
Maßnahmeträger: Petra und Josef Amon
Das zweigeschossige ortsbildprägende Gebäude mit Fachwerkobergeschoss aus dem 19. Jahrhundert wurde einfühlsam restauriert. Fassade, Tor und Einfahrt im Torbogen wurden mit neuem Farbkonzept saniert. Besonders gelungen ist die Erneuerung der Fenster.
Landkreis Coburg: Birkenmoor 2, 96484 Meeder
Maßnahmeträger: Greta und Oliver Großmann
Das ehemalige Rittergut im Jugendstil, erbaut 1905-10 vom Architekten August Berger, stand Jahrzehnte leer. Die Erben haben das Anwesen als Wohnhaus instandgesetzt. Dabei wurde die historische Ausstattung soweit wie möglich erhalten und überarbeitet. Selbst die Fenster mit den Rollläden aus Holz konnten instandgesetzt werden.