Rund 450 Menschen haben am Samstag in Coburg gegen geplante Kürzungen im Sozialstaat demonstriert. Nach Angaben des Bündnisses „Es reicht“ waren damit mehr als doppelt so viele Teilnehmer dabei wie erwartet. Der Demozug führte vom Bahnhof bis zum Markt. Dort warnten Redner unter anderem vor Folgen für Psychotherapie, Pflege, Menschen mit Behinderung und Alleinerziehende. Auch steigende Rüstungsausgaben und die geplante Gesundheitsreform wurden kritisiert. Das Bündnis kündigte an, seinen Protest fortzusetzen. Als Nächstes unterstützt es eine Großdemonstration des Deutschen Gewerkschaftsbundes am 26. September in Nürnberg. Aus Coburg sollen dafür kostenlose Busse fahren.