Deindustrialisierung Oberfrankens: Betriebe verlagern ins Ausland

05. August 2026 , 16:42 Uhr

Tanken und Heizen ist teuer – das merken nicht nur wir Privatpersonen im Geldbeutel, sondern auch die Unternehmen in Oberfranken. Laut Energiewende-Barometer der IHK für Oberfranken hat jedes vierte Unternehmen Kapazitäten schon ins Ausland verlagert oder plant das. Grund sind hohe Energiepreise und Bürokratie. Langsame Genehmigungen bremsen Investitionen aus. 43 Prozent der Befragten sehen den Standort Deutschland gefährdet. Laut IHK sei das eine Folge der aktuellen Energiepolitik. Sie fordert deshalb verlässliche Energiepolitik, schnellere Verfahren und weniger Auflagen. Denn zwischen 2019 und 2025 sind in Oberfranken schon gut 15.000 Industriearbeitsplätze verloren gegangen.

fh

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