Sie haben für Verunsicherung an den Schulen der Region gesorgt: Jugendliche, die am Hofer Sonnenplatz mit sogenannten Baller-Liquids gedealt haben. Die Flüssigkeiten sind für E-Zigaretten, enthalten aber im Gegensatz zu herkömmlichen Substanzen gefährliche Cannabinoide, die Herzrasen und Panikattacken verursachen und im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen können. Am Landgericht Hof hat nun der Prozess gegen vier mutmaßliche Dealer begonnen. Wie die Frankenpost berichtet, haben sie ihre Taten zum Auftakt gestanden. Demnach hätten sie damit ihren eigenen Konsum finanziert, die Dimension sei ihnen lange nicht bewusst gewesen. Der mutmaßliche Kopf der Bande schäme sich für sein Verhalten, erklärte sein Verteidiger. Demnach arbeite er daran, sein Drogenproblem in den Griff zu bekommen und langfristig eine Ausbildung zu beginnen. Ein Urteil könnte in drei Wochen fallen.