Das tun bei Schockanrufen: Tipps von der Kripo Bayreuth

16. Juni 2026 , 09:24 Uhr

Im Jahr 2025 haben Betrüger rund 2,5 Millionen Euro mit Callcenterbetrügen erbeutet – das alleine bei uns in Oberfranken. Schockanrufe sind die gängigste Masche – oft werden die Opfer stundenlang unter Druck gesetzt. Aber es gibt auch Tipps, wie man sich schützen kann. Die Polizei geht damit immer wieder an die Öffentlichkeit. Karl-Georg Pritschet, Kriminalbeamter bei der Kripo Bayreuth:

Erstens ist es immer ganz wichtig, wenn jemand nur am Telefon ist, dass man einfach misstrauisch ist. Auch nicht unter Druck setzen lassen und bewusst auflegen. Verständigen Sie einen nahen Familienangehörigen oder Nachbarn. Und im Notfall, wenn man keinen hat, kann man natürlich immer die Polizei verständigen und da bekommen Sie auch eine Einschätzung zu dem Telefonat.

Noch ein Tipp für Jüngere: mit den Eltern oder Großeltern über die Betrugsmasche sprechen! Das schafft ein Bewusstsein für solche Situationen.

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