Bayerische Behörden werden immer häufiger Ziel von Cyberangriffen. Das geht aus dem jetzt vorgestellten Cybersicherheitsbericht des Freistaats hervor. Demnach gab es im vergangenen Jahr 105 sogenannte DDoS-Angriffe auf staatliche Webseiten, bei denen diese gezielt überlastet werden. Das Cyber Defence Center bearbeitete 2025 rund 6.000 Sicherheitsvorfälle – zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Schäden oder Datenabflüsse wurden dabei nicht festgestellt. Auch insgesamt steigt die Cyberkriminalität: Im vergangenen Jahr wurden der bayerischen Polizei fast 50.000 Fälle gemeldet. Die Zahl der Ransomware-Angriffe stieg um 18 Prozent. Laut Cybersicherheitsbericht erleichtere zudem Künstliche Intelligenz Cyberangriffe – auch für Täter ohne großes technisches Vorwissen.