Am Samstagnachmittag wollte eine 24-jährige ihre Mutter „ein wenig auf den Arm nehmen“. Sie fügte per KI einen künstlichen generierten Mann in einen Videochat ein. In der Konversation erklärte sie, dass der Fremde in ihrer Wohnung säße, Kaffee trinke und nicht gehen wollte. Die verängstigte Mutter machte sich berechtigterweise Sorgen um ihre Tochter und kontaktierte die Polizeiinspektion Coburg. Als die Beamten anschließend vor der Wohnungstür der jungen Frau standen, war diese sichtlich überrascht. Sie bat zusätzlich mehrmals um Entschuldigung, mit entsprechenden Folgen hatte sie nicht gerechnet. Die Betroffene muss sich nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz „Belästigung der Allgemeinheit – Grober Unfug“ verantworten. Hierfür kann eine Geldbuße bis zu 1.000,- Euro verhängt werden.