Die Coburger Apothekerinnen und Apotheker warnen vor Problemen bei der Einnahme und Lagerung von Medikamenten während längerer Hitzeperioden. Besonders aufmerksam sollten Menschen sein, die Blutdrucksenker, Entwässerungs- oder Schlafmittel sowie Antidepressiva einnehmen. Auch bei Wirkstoffpflastern kann Hitze dazu führen, dass der Körper mehr Arzneimittel aufnimmt als vorgesehen. Die Dosis sollte aber niemals eigenständig verändert werden. Empfindliche Medikamente wie Insulin oder Antibiotikasäfte für Kinder müssen zudem durchgehend gekühlt werden. Wer unsicher ist, sollte sich in der Apotheke beraten lassen.