Für die Stadtratssitzung am 23. April 2026 liegt ein Antrag zur Einführung eines Bürgerbudgets vor. Vorgesehen sind jährlich 100.000 Euro, über die Bürgerinnen und Bürger künftig direkt über Stadtprojekte mitentscheiden sollen. Der Vorschlag stammt von mehreren Stadträten aus Pro Coburg und einer parteilosen Stadträtin. Das Modell soll als Teil des „Green Deal Coburg 2030“ über die städtische Beteiligungsplattform umgesetzt werden. Als Vorbild wird das Münchner „MünchenBudget“ genannt, bei dem bereits rund eine Million Euro jährlich in Bürgerentscheidungen fließen. In Coburg soll das Verfahren in kleinerem Maßstab starten.