Wer es nicht auf dem Schirm hatte, dürfte heute Vormittag einen ordentlichen Schreck bekommen haben: Um Punkt 11 Uhr haben viele Sirenen in der Region geheult und Handys laut Alarm geschlagen. Im Vogtland zieht Peter Gebhardt vom Katastrophenschutz eine positive Bilanz zum bundesweiten Warntag: Die über 300 Sirenen im Landkreis haben planmäßig ausgelöst:
Ein Teil der elektronischen Sirenen hat bereits schon so ein TETRA-Funkgerät und da haben wir jetzt im Testbetrieb bei uns im Landratsamt eine „Auslöseeinrichtung“, nennt es sich formal. Das kann man sich so vorstellen wie einen PC mit einer Landkarte, wo die Sirenenstandorte sichtbar sind. Dort kann man dann live verfolgen, ob die Sirene ausgelöst hat oder nicht.
Ob bei euch alles funktioniert hat, könnt ihr über eine bundesweite Online-Umfrage teilen. Unterdessen treibt der Vogtlandkreis den Ausbau seines Sirenennetzes weiter voran. Der Bauausschuss hat jetzt den Neubau und die Umrüstung von 25 weiteren Anlagen auf den Weg gebracht.
Auch in Oberfranken ist der Warntag gut gelaufen, teilt die Regierung von Oberfranken mit. Warn-Apps und Cell Broadcast haben die Testwarnung erfolgreich ausgespielt. Auch die digital aufgerüsteten Sirenen haben Warnung und Entwarnung abgegeben. Insgesamt haben sich in Oberfranken 169 Kommunen mit Sirenen oder Lautsprecherwagen beteiligt. Die Ergebnisse werden jetzt ausgewertet.