Bundesweite Spitzenplatzierung würdigt den Führungsstil des Bamberger Universitätspräsidenten

25. Februar 2026 , 05:32 Uhr

Der Präsident der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Kai Fischbach, ist vom Deutschen Hochschulverband zum Präsidenten des Jahres gewählt worden. Im bundesweiten Ranking erreicht er den ersten Platz und wird damit zum wiederholten Mal für seine vorbildliche Amtsführung ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren hatte der Präsident im bundesweiten Vergleich bereits vordere Plätze belegt. An der Abstimmung beteiligten sich bundesweit rund 3 000 Wissenschaftler. Die Auszeichnung „Rektor/Präsident des Jahres“ wird im Rahmen der Gala der Deutschen Wissenschaft am 23. März in Berlin verliehen.

„Die Auszeichnung ist für mich eine Anerkennung unserer gemeinsamen Arbeit an der Universität“, sagt Kai Fischbach. „Die Universität Bamberg steht in besonderer Weise für ein gutes Miteinander und für gegenseitiges Vertrauen. Diese Kultur ermöglicht exzellente Leistungen in Forschung, Lehre und Transfer. Mein Dank gilt allen, die mit ihrem Einsatz und ihrem Teamgeist täglich dazu beitragen, dass unsere Universität erfolgreich arbeiten und sich weiterentwickeln kann. Es ist ein Privileg, Teil dieser Universitätsgemeinschaft zu sein.“

Bewertet wurde, inwieweit die jeweiligen Amtsinhaber als geeignet für die Leitung ihrer Hochschule angesehen werden. Die Einschätzung erfolgte auf einer an Schulnoten orientierten Skala von „die ideale Besetzung“ (Note 1) bis „die denkbar schlechteste Besetzung“ (Note 6). 71,1 Prozent der Wissenschaftler, die für ihn abgestimmt haben, sahen in Kai Fischbach „die ideale Besetzung“ und weitere 22,2 Prozent „eine sehr gute Besetzung“ für das Amt des Präsidenten. Die erzielte Durchschnittsnote lag bei 1,422. Im Freitextfeld wurde insbesondere der wertschätzende und integrierende Führungsstil des Präsidenten hervorgehoben.

Fischbach betont, dass nachhaltige Hochschulentwicklung nur im engen Austausch mit Fakultäten, Mitarbeitenden und Studierenden gelingen kann. Dieser Zusammenhalt schaffe die Voraussetzungen für Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und langfristige Erfolge. Unter seiner Leitung hat die Universität Bamberg ihr Profil in Forschung, Lehre und Transfer in den vergangenen Jahren geschärft und sich zugleich als familienfreundliche und chancengerechte Arbeitgeberin positioniert. Besonderes Gewicht legt Fischbach auf gute Arbeitsbedingungen, transparente Entscheidungsprozesse sowie auf die Förderung von Gleichstellung, Diversität und Nachhaltigkeit – nicht als Zusatzaufgaben, sondern als integrale Bestandteile moderner Universitätsführung.

 

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