Eine Debatte um die Zukunft der Bundesländer sorgt weiter für Diskussionen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei der CSU-Klausur im Kloster Banz vorgeschlagen, Länder zusammenzulegen, um Kosten zu sparen. Aus Franken kommt nun Widerspruch – mit einer ganz anderen Vision. Der Fränkische Bund fordert: Nicht Deutschland, sondern Bayern müsse kleiner werden. Ziel sei ein eigenes Bundesland Franken mit fünf bis sechs Millionen Einwohnern. Bayern sei mit rund 13,5 Millionen Menschen schlicht zu groß und zu schwerfällig. Größere Einheiten seien nicht automatisch effizienter, sagt der Fränkische Bund. Eine Neugliederung wäre allerdings schwierig – sie braucht ein Bundesgesetz und Volksentscheide in den betroffenen Ländern.
red