Der sogenannte „Mordprozess ohne Leiche“ um die vermisste Sexarbeiterin Katina K. muss neu aufgerollt werden. Der Bundesgerichtshof hat das Urteil des Landgerichts Bamberg aufgehoben, wie die Pressestelle des BGH nun mitteilte. Wie berichtet hatte das Landgericht Bamberg den Angeklagten aus dem Kreis Forchheim zu zwölf Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt. Nach Überzeugung der Bamberger Richter soll er die Frau im August 2024 nach einem Streit getötet haben. Eine Leiche wurde trotz intensiver Suche nie gefunden. Der Angeklagte legte Revision ein. Der Bundesgerichtshof sieht Fehler in der Beweiswürdigung, deshalb muss der Fall jetzt vor einer anderen Strafkammer des Landgerichts neu verhandelt werden.