Seit Jahren fordern die Betriebe in Deutschland und der Region weniger Bürokratie. In einem Bereich hat das jetzt geklappt: bei Dienstreisen ins EU-Ausland. Darauf haben sich Verhandler von Rat, Parlament und Kommission in Brüssel geeinigt. Künftig soll die bisher notwendige A1-Bescheinigung für kurzfristige Auslandsdienstreisen wegfallen. Wolfram Brehm, Hauptgeschäftsführer der IHK für Oberfranken Bayreuth, bezeichnet das als wichtiges Signal für mehr Praxisnähe in der EU. Die Entscheidung schaffe Rechtssicherheit und entlaste Unternehmen und Beschäftigte deutlich, so Brehm. Die Mitgliedsstaaten und das Europäische Parlament müssen die Einigung noch offiziell bestätigen.