Bei Brose gibt es erstmals einen standortübergreifenden Konzern-Betriebsrat. Das berichtet der „Fränkische Tag“ aktuell. Das neue Gremium vertritt rund 9.000 Beschäftigte. An der Spitze steht der Bamberger Martin Krapp, bislang Betriebsratsvorsitzender in Bamberg und Hallstadt. Möglich wurde der neue Konzern-Betriebsrat durch die Umstrukturierung bei Brose im Jahr 2024. Jetzt werden die Interessen der Beschäftigten an den verschiedenen deutschen Standorten gemeinsam vertreten – unter anderem für Bamberg, Coburg und Würzburg. Das kommt für das Unternehmen in einer schwierigen Phase: Am Standort Bamberg/Hallstadt sind in den vergangenen drei Jahren mehr als 400 Stellen weggefallen. Brose steht zudem wegen der Krise in der Autoindustrie unter Druck.