Gute Nachrichten für die rund 5.500 Beschäftigten bei Bosch in Bamberg: Die Standortsicherungsvereinbarung wird bis Ende 2032 verlängert. Darauf haben sich Werkleitung und Betriebsrat geeinigt, wie das Unternehmen jetzt mitteilt. Damit sind betriebsbedingte Kündigungen in diesem Zeitraum ausgeschlossen.
Allerdings bleibt die Arbeitszeit für Tarifbeschäftigte mit einer 35-Stunden-Woche um drei Stunden reduziert – bei entsprechend geringerem Gehalt. Hintergrund ist der Wandel in der Autoindustrie und die sinkende Nachfrage nach klassischen Verbrennertechnologien. Bosch will den Standort deshalb wettbewerbsfähig halten und setzt neben bisherigen Produkten auch auf neue Technologien. Seit Jahren wird in Bamberg deshalb in Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik investiert. Auch die Ausbildung junger Menschen in der Region soll weiter gesichert bleiben.