Boom bei Kleinsendungen aus China sorgt für Kritik der IHK

11. März 2026 , 16:15 Uhr

Immer mehr Kleinsendungen aus China landen in Bayern – vor allem durch Online-Bestellungen bei Plattformen wie Temu, Shein oder AliExpress. Nach Angaben der oberfränkischen Industrie- und Handelskammer hat sich der Importwert solcher Pakete seit 2023 mehr als versechsfacht – zuletzt auf rund 400 Millionen Euro im Jahr 2025. 81 Prozent dieser Kleinsendungen kommen inzwischen aus China. Kritisch sieht die IHK, dass bei vielen Paketen der Warenwert zu niedrig angegeben wird, um Zoll zu sparen. EU-Schätzungen gehen davon aus, dass das bei zwei Dritteln der Sendungen passiert. Auch Fälschungen und Produkte, die nicht den EU-Sicherheitsstandards entsprechen, seien ein Problem. Die IHK fordert strengere Regeln und gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Anbieter.

Das könnte Dich auch interessieren

22.10.2026 Lichtinstallationen und Lichtkunst – „Oberfranken leuchtet“ in Thurnau Die Lichtkunst- und Veranstaltungsreihe „Oberfranken leuchtet“ macht seit gestern Station in der Marktgemeinde Thurnau. In den nächsten zehn Tagen sind dort täglich nach Einbruch der Dunkelheit beeindruckende Lichtinstallationen rund um den Marktplatz, den Schlossweiher und den Schlosspark zu sehen. Organisiert und eingerichtet wird diese Lichtinszenierung auch in diesem Jahr wieder von der Hochschule Coburg. Projektleiter 22.10.2026 Zahl der Bauernhöfe sinkt: trockener Sommer trifft Landwirte hart In Oberfranken ist die Zahl der Bauernhöfe weiter gesunken. Ende 2025 gab es noch rund 8.740 Betriebe – ein Minus von 3,3 Prozent. Das geht aus dem Agrarbericht von Landwirtschaftsministerien Kaniber hervor. Bayernweit lief es für viele Bauern 2024 und 2025 wirtschaftlich zwar gut, der Gewinn ist gestiegen. Aber der trockene Sommer hat die Landwirtschaft 22.10.2026 Keine Trendumkehr für die Wirtschaft im Raum Forchheim Die Wirtschaft im Landkreis Forchheim rutscht immer tiefer in die Krise – und immer mehr Unternehmen planen Stellenabbau. Laut der IHK Oberfranken Bayreuth ist der Konjunkturklimaindex um 15 auf nur noch 79 Punkte eingebrochen. Damit liegt Forchheim oberfrankenweit auf dem letzten Platz. 32 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer schrumpfenden Belegschaft, nur zwei Prozent mit 22.10.2026 Mehr verkaufsoffene Tage in Bamberg geplant Der Mobilitätssenat macht den Weg frei für mehr verkaufsoffene Tage in Bamberg. Mit vier Gegenstimmen hat er eine Empfehlung für die Umsetzung des neuen bayerischen Ladenschlussgesetzes ausgesprochen. Geplant sind verkaufsoffene Sonntage zu „Bamberg zaubert“, beim Blues- und Jazzfestival und zum Weihnachtsmarkt, wenn der erste Advent auf einen Novembertag fällt. Außerdem sollen Geschäfte an bestimmten Samstagen