Bilanz der Kulmbacher Polizei: so lief das erste Bierfest-Wochenende

29. Juli 2024 , 05:51 Uhr

Der Tag verlief friedlich mit wenigen Ausnahmen. Das ist die Bilanz der Kulmbacher Polizei zum Bierfest-Sonntag. Gegen 22:00 Uhr mussten vier junge Männer aus dem Landkreis Kulmbach das Zelt verlassen, weil sie ausländerfeindliche Parolen gesungen haben. Sie müssen sich dafür strafrechtlich verantworten, heißt es. Außerdem ermittelt die Polizei wegen eines Fahrraddiebstahls. Ein schwarzes Ghost-Mountainbike war seit 18:00 Uhr in der Klostergasse abgestellt, kurz nach Mitternacht hat der Besitzer den Diebstahl bemerkt.

Nach dem Bierfest haben zirka 200 Menschen in der Oberen Stadt weitergefeiert. Gegen 2:00 Uhr hat ein 20-Jähriger einen 33-Jährigen mindestens einmal mit der Faust auf den Kopf geschlagen. Die Ursache des Streits muss noch geklärt werden, schreibt die Polizei.

Viel zu tun gab´s schon am Bierfestsamstag. In vier Fällen hat der Rettungsdienst Betrunkene ins Krankenhaus gebracht. Fünfmal hat die Polizei eingegriffen, um Streitigkeiten zu schlichten. Es mussten mehrere Platzverweise erteilt werden. Drei Bierfestbesucher haben Anzeigen wegen Hausfriedensbruch bekommen.

Das könnte Dich auch interessieren

18.03.2026 Mehr Aufklärung bei Callcenter-Betrug Viele Jahre lang sind die Callcenter-Betrugsmaschen, wie der bekannte Enkeltrick, mehr geworden. Das hat sich 2025 aber geändert – denn die bekannten Fälle für diese spezielle Masche sind gesunken. Leitender Kriminaldirektor Horst Thiemt: Im letzten Jahr hatten wir tatsächlich einen Rückgang. Wir lassen aber nicht nach, weil der Callcenter Betrug ist ein Delikt, der sehr 18.03.2026 OLG Bamberg: Netto darf weiter mit App-Rabatten werben Der Discounter Netto darf weiterhin mit App-Rabatten werben. Das hat das Oberlandesgericht Bamberg heute entschieden und eine Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes abgewiesen. Konkret ging es um einen beworbenen Rabatt, der nur über die Netto-App eingelöst werden kann. Die Verbraucherschützer sahen darin eine Benachteiligung – etwa für ältere Menschen oder Kinder. Das Gericht sieht das anders: 18.03.2026 CSU-Abgeordnete Zeulner begrüßt Verbesserungen für Hebammen ab April Die oberfränkische CSU-Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner begrüßt Verbesserungen für Beleghebammen im neuen Hebammenhilfe-Vertrag. Nach langen Verhandlungen haben sich die Vertragspartner auf Änderungen geeinigt, die ab dem 1. April gelten. Künftig dürfen Beleghebammen auch ambulante Notfälle im Kreißsaal betreuen und dafür gesondert abrechnen. Zudem werden Vorgaben für die Eins-zu-eins-Betreuung während der Geburt gelockert. Änderungen bei Dokumentationsvorgaben sollen 18.03.2026 Streit um Fischotter: VGH stoppt erneut Bayerns Abschussregeln Der Fischotter ist in Bayern immer wieder ein Fall fürs Gericht. Erneut hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die Regelung zur Tötung von Fischottern gekippt und vorläufig außer Kraft gesetzt. Laut dem Gericht seien die von Umweltschutzverbänden angegriffenen Regelungen rechtswidrig. Das Gericht folgte zwar der Begründung für das Verbot in dem Punkt, dass Fischotter schwere Schäden am