Nach mehr als zehn Jahren Stillstand geht es in der Kulmbacher Blaich auf dem Gelände der früheren Hausmülldeponie jetzt weiter. Dort wird laut Bayerische Rundschau mit Schwermetallen belasteter Boden ausgebaggert und entsorgt. Die Arbeiten sollen Monate dauern. Es geht zum einen um Privatgrundstücke und zum anderen um Grundstücke und Häuser der Baugenossenschaft Kulmbach:
Seit Jahren will die Baugenossenschaft alte Häuser in der Kulmbacher Blaich abreißen und neu bauen – und streitet sich mit der Stadt darüber, wer die Entsorgung des schadstoffbelasteten Bodens bezahlt. Den Großteil zahlt die Gesellschaft für Altlastensanierung in Bayern, einen Teil, 200.000 Euro, aber auch die Stadt und es brauchte einen Stadtratsbeschluss dazu. Knackpunkt, die Grundstücke müssen aus dem sogenannten Altlastenkataster gestrichen werden, sonst baut da keiner und die Bank gibt auch keinen Kredit dafür.
Die Baugenossenschaft will die Streichung aus dem Altlastenkataster abwarten und dann prüfen, ob sie Kredite für Neubaupläne bekommt. BG-Vorsitzender Udo Petzold spricht in der Bayerischen Rundschau von einer Vision, einem ganzen Stadtteil neuen Schwung zu geben und Lebensraum von morgen mit zu gestalten.