Die Belastung der Luft mit Schwermetallen ist in Oberfranken und Nordbayern heute deutlich geringer als noch in den 1980er Jahren. Das zeigen Langzeituntersuchungen des Bayerischen Landesamts für Umwelt an Moosen. Gerade in Nordostbayern waren früher etwa Arsen und Vanadium deutlich stärker nachweisbar – vermutlich auch wegen geringerer Luftreinhaltungsstandards in der damaligen DDR. Heute sind diese regionalen Unterschiede weitgehend verschwunden. Bei Blei ging die Belastung bayernweit um mehr als 90 Prozent zurück. Weil sich die Werte inzwischen auf niedrigem Niveau stabilisiert haben, setzt das Landesamt das Moosmonitoring vorerst aus.