Bei Bundespräsidentennachfolge sind sich Abgeordnete aus der Region ziemlich einig

29. Oktober 2026 , 13:49 Uhr

Wer soll Nachfolgerin oder Nachfolger von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier werden? Namen kursieren aktuell einige, zuletzt wurde Ines Claus, die Fraktionsvorsitzende der CDU in Hessen, als Favoritin von Kanzler Merz genannt. Die CSU hatte Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner ins Spiel gebracht. Ein Name, mit dem auch die Grünen im Bund gut leben könnten, sagt deren regionale Bundestagsabgeordnete Lisa Badum.

„Wichtig ist aber, dass die Union diese Spekulationen über verschiedene Frauen einstellt, denn es nutzt niemandem, wenn verschiedene Namen der Öffentlichkeit hin und her geworfen werden. Das verbrennt eher Leute. Man sollte sich jetzt in Ruhe zusammensetzen, auf eine Frau einigen und den Namen bald verkünden.““

Ähnlich sieht es auch der hiesige CSU-Landtagsabgeordnete Holger Dreml:

„Ich kann ehrlich gesagt die Zurückhaltung des Bundeskanzlers und CDU-Parteichefs am Wochenende nicht verstehen, dass die Person Ilse Aigner nicht anders gewürdigt worden ist. Letztendlich brauchen wir eine Bundespräsidentin, die Deutschland vereint, die Menschen vereint, die was für die Gesellschaft tut und da ist Ilse Aigner die Richtige.“

Von Andreas Schwarz, dem Bamberger SPD-Bundestagsabgeordneten heißt es: Aigner habe in ihrer langen politischen Karriere bewiesen, dass sie Bundespräsidentin kann.

„Wir müssen jetzt aber aufpassen und vor allem unser Kanzler, dass er im Zuge der jetzt anstehenden Diskussion um die Entscheidung, und es ist durchaus legitim, dass da mehrere Namen auch genannt werden, dass diese Diskussion nicht dazu führt, dass das höchste Amt unseres Staates schon vor der Wahl beschädigt wird.“

Über die Steinmeier-Nachfolge stimmt am 30. Januar die Bundesversammlung ab. Und in der sitzt die Bamberger CSU-Landtagsabgeordnete Melanie Huml:

„Für das Amt der Bundespräsidentin halte ich unsere Landtagspräsidentin Ilse Aigner absolut für geeignet. Sie bringt jahrzehntelange politische Erfahrungen mit. Sie ist einfach eine Persönlichkeit, die Vertrauen schafft und auch die unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zusammenführen kann. Und deswegen halte ich sie gerade in diesen herausfordernden Zeiten für die richtige Kandidatin.“

Die Entscheidung über die Kandidatur soll in den nächsten Wochen fallen.

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