Bedarfszuweisungen für oberfränkische Kommunen

05. Oktober 2023 , 10:49 Uhr

113 bayerische Kommunen erhalten in diesem Jahr Bedarfszuweisungen bzw. Stabilisierungshilfen – 48 davon sind in Oberfranken. Das teilt das bayerische Staatsministerium der Finanzen und Heimat in einer Pressemitteilung mit. Diese seien Teil des kommunalen Finanzausgleichs, der mit elf Milliarden Euro in diesem Jahr auf einem neuen Rekordlevel ist. Die oberfränkischen Landkreise erhalten eine Unterstützung von 7,1 Millionen Euro – das meiste davon geht an den Landkreis Coburg mit 3,1 Millionen Euro. 38,5 Millionen Euro gehen an Städte und Gemeinden.

 

Folgende Landkreise in Oberfranken erhalten Bedarfszuweisungen und Stabilisierungshilfen:

Landkreis Betrag 2023 in €
Bayreuth 100.000
Coburg 3.100.000
Hof 400.000
Kronach 200.000
Kulmbach 100.000
Lichtenfels 300.000
Wunsiedel/Fichtelgebirge 2.900.000

 

Folgende Städte und Gemeinden in Oberfranken erhalten Bedarfszuweisungen und Stabilisierungshilfen:

Stadt/Gemeinde Landkreis Betrag 2023 in €
Creußen Bayreuth 1.680.000
Emtmannsberg Bayreuth 910.000(*)
Fichtelberg Bayreuth 300.000
Hollfeld Bayreuth 2.400.000
Pegnitz Bayreuth 4.050.000
Schnabelwaid Bayreuth 270.000
Seybothenreuth Bayreuth 480.000
Waischenfeld Bayreuth 1.075.300
Warmensteinach Bayreuth 840.000
Weidenberg Bayreuth 3.100.000
Rödental Coburg 1.970.000
Gößweinstein Forchheim 1.200.000
Berg (HO) Hof 830.000(*)
Gattendorf Hof 475.000
Naila Hof 300.000
Schauenstein Hof 850.000
Schwarzenbach a.Wald Hof 800.000
Ludwigsstadt Kronach 550.000(*)
Mitwitz Kronach 130.000
Nordhalben Kronach 60.000(*)
Steinbach a.Wald Kronach 1.381.400
Steinwiesen Kronach 140.000
Teuschnitz Kronach 41.100
Tschirn Kronach 25.000(*)
Wallenfels Kronach 775.000
Weißenbrunn Kronach 770.000
Wilhelmsthal Kronach 900.000
Harsdorf Kulmbach 40.000
Marktleugast Kulmbach 150.000
Bad Alexandersbad Wunsiedel i.F. 400.000
Höchstädt i.Fichtelgebirge Wunsiedel i.F. 940.000
Hohenberg a.d.Eger Wunsiedel i.F. 495.000
Kirchenlamitz Wunsiedel i.F. 820.000(*)
Marktleuthen Wunsiedel i.F. 800.000
Nagel Wunsiedel i.F. 300.000
Schirnding Wunsiedel i.F. 505.000
Selb Wunsiedel i.F. 2.270.000(*)
Thiersheim Wunsiedel i.F. 460.000
Thierstein Wunsiedel i.F. 200.000(*)
Tröstau Wunsiedel i.F. 1.050.000
Wunsiedel Wunsiedel i.F. 3.800.000(*)

Das könnte Dich auch interessieren

22.10.2026 Lichtinstallationen und Lichtkunst – „Oberfranken leuchtet“ in Thurnau Die Lichtkunst- und Veranstaltungsreihe „Oberfranken leuchtet“ macht seit gestern Station in der Marktgemeinde Thurnau. In den nächsten zehn Tagen sind dort täglich nach Einbruch der Dunkelheit beeindruckende Lichtinstallationen rund um den Marktplatz, den Schlossweiher und den Schlosspark zu sehen. Organisiert und eingerichtet wird diese Lichtinszenierung auch in diesem Jahr wieder von der Hochschule Coburg. Projektleiter 22.10.2026 Zahl der Bauernhöfe sinkt: trockener Sommer trifft Landwirte hart In Oberfranken ist die Zahl der Bauernhöfe weiter gesunken. Ende 2025 gab es noch rund 8.740 Betriebe – ein Minus von 3,3 Prozent. Das geht aus dem Agrarbericht von Landwirtschaftsministerien Kaniber hervor. Bayernweit lief es für viele Bauern 2024 und 2025 wirtschaftlich zwar gut, der Gewinn ist gestiegen. Aber der trockene Sommer hat die Landwirtschaft 22.10.2026 Keine Trendumkehr für die Wirtschaft im Raum Forchheim Die Wirtschaft im Landkreis Forchheim rutscht immer tiefer in die Krise – und immer mehr Unternehmen planen Stellenabbau. Laut der IHK Oberfranken Bayreuth ist der Konjunkturklimaindex um 15 auf nur noch 79 Punkte eingebrochen. Damit liegt Forchheim oberfrankenweit auf dem letzten Platz. 32 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer schrumpfenden Belegschaft, nur zwei Prozent mit 22.10.2026 Mehr verkaufsoffene Tage in Bamberg geplant Der Mobilitätssenat macht den Weg frei für mehr verkaufsoffene Tage in Bamberg. Mit vier Gegenstimmen hat er eine Empfehlung für die Umsetzung des neuen bayerischen Ladenschlussgesetzes ausgesprochen. Geplant sind verkaufsoffene Sonntage zu „Bamberg zaubert“, beim Blues- und Jazzfestival und zum Weihnachtsmarkt, wenn der erste Advent auf einen Novembertag fällt. Außerdem sollen Geschäfte an bestimmten Samstagen